Minibananen oder doch lieber ein Mintschampoo?

Der Seerosenpfluecker
Der Seerosenpfluecker

Käsespätzli mit Käse überbacken! Das bekommt man in Kambodscha nur im Swissgarden! Da ich mich sofort wie Zuhause fühlte, gab ich um zwei Nächte Verlängerung ein!  Während meiner ganzen Reise habe ich mich immer wieder gefragt: "Könnte ich es mir vorstellen, hier zu wohnen? Für längere Zeit? Für immer? z.B. in Kozino, das schöne Dörfchen in Kroatien?

In Kotor die authentische Hafenstadt in Montenegro?

In Ohrid, das kulturelle Dorf mit Amphitheater in Mazedonien?

In Thessaloniki, die Messe- und Kulturstadt in Griechenland?

In Istanbul, die Handelstadt mit dem farbenfrohen Bazar?

In Dogubeyazit, das Dorf in Ostanatolien mit einem herrlichen Blick auf Mount Ararat und einem super Campingplatz?

In Teheran, die Millionenmetropole im Iran?

In Yazd, der Wüstenstadt im Iran?

In Bulunkul, dem abgeschiedenen Pamir Dörfchen auf über 3000m in Tajikistan? Bangkok? Ho-Chi-Minh? Hanoi? Luang Prabang? Chiang Mai?

Ich wage zu behaupten, dass dies gehen würde...oh, jetzt schreibe ich wieder so Zeug's und eigentlich wollte ich doch von Kambodscha schreiben und den Blog aufholen! Wo führt dies nur hin... egal jetzt schreibe ich diese "Schwups-Gedanken" noch zu Ende und in dieser Zeit wo ich die zu Ende bringe, wäre ich mit schreiben schon längst wieder in Phnom Penh, aber ist ja egal, ich habe Zeit und ihr nehmt sie euch einfach hurti gell :)
Eben, ich bin der Meinung, dass man überall Zuhause sein kann wenn das Umfeld stimmt. Es sind doch unsere Freunde, Familien, Arbeitskollegen/innen die uns das Gefühl von "Zuhause sein" geben. Oder was meint ihr dazu?
Ich durfte dies auch bei Moni und Peter im Swissgarden erleben. Die sind hier in Sihanoukville daheim. Am Morgen fahren sie mit dem Moped in den Swissgarden zur Arbeit, dann kommt der eine Kollege von Nebenan zum Kaffee, Peter erledigt Büroarbeit und Moni kümmert sich liebevoll um die Gäste. Fast wie zu Hause...aber eben nur fast! Tönt jetzt alles ganz schön und gemütlich, doch es ist bestimmt nicht immer so! Es ist ganz klar, dass sie diejenigen sind, die sich anpassen müssen, dies ist auch nicht immer einfach, aber sie haben sich damals so entschieden und sie leben die Konsequenzen, seien es positive oder negative! 
Sie haben auch eine Volunteerin. Zurzeit ist Aislinne von Deutschland hier, sie zauberte das Frühstück im Nu auf den Tisch und sie ist mit ihrer aufgestellten Art bei den Gästen sehr beliebt. An jenem Nachmittag war nicht viel los und der halbe Swissgarden ging zusammen an den Strand. Mit Moni, Aislinne, Manu und Adi aus Zürich, Moni's Patenkind und dessen Vater. Es war so gemütlich und auf das Meer habe ich mich schon sehnlichst gefreut. Schwimmen, wie habe ich  es vermisst!
Wie oft wünschte ich mir den Oeschinensee zu meiner linken! Seit der Wüste Turmenistan's praktish wöchentlich! Ich erinnerte mich zurück...Herbst 2012 das letzte Mal im See, Frühling 2013 habe ich die letzte Badewanne in Dubrovnik gesehen und seit September dusche ich mit Chlorwasser. Und jetzt...war soo viel Wasser auf einmal da, ein paar Zentimeter vor meinen Füssen, ein Traum, ein wahrer! Volle zwei Stunden habe ich das Nass genossen. Das reicht jetzt wieder bis im nächsten  Sommer am Oeschinensee :) 
Als ich am Tischchen, mit dem rot kariertem Tischtuch sass, und meine Weiterreise plante sagte Aislinne: "Oh, du gehst nach Ho-Chi-Minh? Vor ein paar Tagen war eine Amerikanerin da, sie lebt dort und unterrichtet Englisch an einer Privatschule. Sie sagte mir, sie würde sich freuen wenn ich sie einmal besuchen würde, könne auch eine Kollegin mitbringen, sie hätte Pool, Tenniscourt, Fitness und so...wir könnten sie ja zusammen besuchen gehen!"
Ja was für eine tolle Idee! Kaum nachgedacht schrieb Aislinne schon eine Mail. Sekunden später die Antwort: "Ja klar könnt ihr kommen und solange bleiben wie ihr wollt, freue mich, also bis dann". 
Wir beide sehen uns schon in Saigon, doch halt, Aislinne muss ja noch den Chef fragen ob sie frei bekommt... Peter ist gar nicht kompliziert und die Freitage waren in einer halben Minute geregelt! Super! Morgen werde ich also weiterfahren, 3 Tage zurück bis Phnom Penh, 1 Tag Phnom Penh und dann sollte ich noch 3 Tage bis Saigon haben. Nach einem stärkenden Frühstück war ich parat zur Abfahrt.
Liebe Moni, lieber Peter, vielen, vielen herzlichen Dank für Alles. Es waren drei Tage wie Daheim. Ihr seid so sympathisch Menschen und eure Gastfreundschaft ist einfach klasse! Ihr habt den Swissgarden wunderschön und  mit einer persönlichen Note eingerichtet, einfach toll! 
Bei der Abfahrt blickte ich ein weiteres Mal nicht zurück, denn wir sehen uns wieder! Am 01.01.2014 werde ich auf der SRF Seite "verpasste Sendungen" anklicken und "Die Auswanderer ein Jahr danach" schauen. Bin jetzt schon gespannt :) und Aislinne...see you in one week in Saigon!
Zurück nach Phnom Penh nahm ich nun den Highway 3, er war deutlich weniger befahren und führte durch schönste Landschaften. Entlang den Hügeln, welche von Grünzeugs überwuchert sind, vorbei an zig Reis- und Weizenfeldern. Manchmal sah man nur noch die Strohhüte, welche durch die Felder wanderten. Entlang von kleinen Seen, die voll bewachsen mit Seerosen waren. In einem solchen See schwaderte ein Kambodschaner, er war gerade dabei die Seerosen zu pflücken, ich hielt an und perfekt für's Foto streckte er die wunderschöne Rose in Richtung Kamera :)
Einmal mehr plämperlete ich rum und habe die Zeit völlig vergessen. Ich begann zu rechnen und merkte, dass ich wohl bei völliger Dunkelheit in Kampot eintreffen werde...und schon kam ein Traktor der ca. 26kmh fuhr, perfekt dachte ich, legte einen Speed hin um ihn einzuholen und mich hinten schön unbemerkt anzuhängen. Klappte wunderbar über 16km...dann bog er rechts ab :/
Auf jeden Fall konnte ich Zeit gutmachen hehe. Es war dann trotzdem schon finster und das Dorf noch nicht in Sichtweite. In meiner Tasche hätte ich eine Stirnlampe und ein Rücklicht...hätte...doch hier fährt keiner mit Licht! Es gibt einfach keines! Die kleinsten Kinder rattern mit ihren Eingängern kreuz und quer auf der Strasse rum, somit lasse ich meine Lichter einfach in der Tasche ruhen. Zuhause muss ich dann als erstes diese wieder  montieren, sonst gibt's eine Busse uiuiuiui!
Als ich in das Dörfchen einfuhr, suchte ich sofort ein Guesthouse. Beim Ersten meinte der Besitzer,  er habe zwar kein freies Zimmer mehr aber er könnte mir ein Bier offerieren, auch eine gute Idee :) Der Nachbar hatte dann noch ein freies Zimmer. Die zwei weiteren Fahrtage ähnelten sich sehr und schon war ich wieder in Phnom Penh, doch...ein paar Kilometer ausserhalb von Phnom Penh fährt man an unzähligen Fabriken vorbei...und was kommt einem entgegen?? Lastwagen voll beladen mit Menschen. Es ist ja nichts neues, dass hier Kleider zu einem Hungerlohn genäht werden. Damals in der Schule hatten wir dieses Thema immer wieder...doch als diese Lastwägen an mir vorbei fuhren erstarrte ich beinahe.
Da kommt einer nach dem andern. Ganz langsam fuhr ich weiter und immer wieder hatte ich für Sekunden einen Blickkontakt zu jemanden auf so einem Laster. Ich wusste nicht wie ich dreinschauen sollte! Freundlich zulachen? Wegschauen? Soll ich mein Mitleidsblick bringen? Tönt komisch, aber das erste Mal überhaupt, überlegte ich mir, wie ich Menschen in die Augen schauen soll. Die Antwort kenne ich: schaue einfach ganz normal und ehrlich!
Gar nicht so einfach...denn es gehen mir tausende von Gedanken durch den Kopf. Ich hielt an und schaute den Frauen und Männern direkt in die Augen, die Blicke waren irgendwie leer und doch so voll! Es schüttelte mich richtig durch. Auf wie vielen Kleidern steht wohl: Made in Cambodia? Auf zu vielen??
Ganz ehrlich jetzt...wenn ich Kleider kaufen gehe, schaue ich nicht darauf woher sie kommen, nein ich schaue auf den Preis...ja ist einfach so!
Nach dem Anblick von diesen Menschenmassen auf den Lastwägen bin ich noch mehr verwirrt. Das waren soo viele Menschen die zur Arbeit gebracht wurden. Die Arbeitsumstände... sehr schlechter Lohn, zu lange Zeiten, zum Teil keine Ventilatoren in den Gebäuden usw. sind furchterregend...doch jetzt kommt's, sie hatten eine Arbeit! Ich fragte mich, wenn z.B. niemand mehr, auf der ganzen Welt, Kleider aus Kambodscha kaufen würde, was würden diese Leute dann tun? Das waren tausende!!! Man muss ja auch sagen, dass viele Organisationen hier am wirken sind, sie setzen sich für bessere Bedingungen ein. 
Am Abend sass ich in einem Restaurant und eine Gruppe von Holländern setzten sich an den gleichen Tisch. Wir kamen ins Gespräch...Sie sind ein Team welches sich gegen Menschenhandel von jungen Mädchen einsetzt. Tagtäglich werden in Kambodscha viele Kinder verkauft!! Sie wussten horrible Geschichten zu erzählen, z.B. dass es sehr lange dauern kann, bis man die "Händler" findet, denn meistens reden die Familien nicht darüber!
Der nächste Tag in Phnom Penh war auch nicht gerade leichte Kost. Ich besuchte das Gefängnis S21. Früher war es eine Schule, doch dann haben die Sicherheitsleute von Pol Pot die Schule eingenommen und aus Klassenzimmern wurden Folterkammern, allein dieser Gedanke lässt mich vor den Mauern erstarren!
Pol Pot war der Anführer der Roten Khmer. Aber wir beginnen noch ein wenig früher. Ganz ehrlich gesagt, habe ich darüber praktisch nichts gewusst. Hatten wir dies im Geschichtsunterricht in der Schule? Erinnere mich nur, dass wir hauptsächlich über den 2. Weltkrieg und die Schweizer Geschichte gesprochen habe. Doch diese hier ist ja viel, viel jünger!
Um 1953 hatte Kambodscha ihre goldene Zeit: Friede und Wohlstand! Ankor Wat wurde zur Toptouristen-Attraktion in Südostasien. Doch durch den Vietnamkrieg kamen üble Zeiten auf das Land zu! Im Osten wurde Kambodschanisches Territorium für den Krieg genutzt und verheerende Bombenanschläge gingen nieder. Am 17.04.1975 nahmen dann die Roten Khmer Phnom Penh ein und die Einwohner der Stadt wurden z.B. zu Gewaltmärschen gezwungen. Intellektuelle Menschen wurden systematisch umgebracht. In diesem Gefängnis starben zeitweise pro Tag bis zu 100 Menschen! Heute kann man durch diese Zellen laufen... 
In einem Gebäude läuft man von Zimmer zu Zimmer und sieht hunderte von Fotos...jeder Häftling wurde fotografiert...der Ausdruck in diesen Augen ist furchterregend...links und rechts ist Bild an Bild von Menschen die auf fürchterlichste Art und Weise hier ums Leben kamen. Vor jedem Eingang hat es ein Schild...Lachen verboten, hier zu Lachen? Weiss nicht wem dies in den Sinn käme! 
Die Roten Khmer wurden von den Vietnamesen gestürzt und somit wurde das verlassene Phnom Penh 1979 befreit...nur 7 Häftlinge überlebten! Ein Mann lebt Heute noch, er sass kurz vor dem Ausgang und man konnte, glaub ich zumindest, mit ihm reden. (Diese geschichtlichen Informationen habe ich aus Reiseführern und Wikipedia)
Der Tuck-Tuckfahrer fragte mich mit einem Lächeln ob ich jetzt noch zu den Killingfields möchte...Nein, es reichte!
Am Abend habe ich noch mit Mama via Skype gesprochen und ihr davon erzählt. Sie sagte, dass über den Vietnamkrieg beinahe jeden Tag im Radio berichtet wurde, sie erinnere sich noch daran. 
Am nächsten Tag begann eine neue Etappe. Das ist so eine Sache mit den Etappen...wenn ich an meine erste winzige aber entscheidende Etappe zurückdenke: Kiental-Kandersteg, uiuiui ist das lange her, doch vielleicht gerade nur dank den Etappenzielen im Kopf, bin ich immer weitergekommen. Ich weiss noch genau als ich in Frutigen vorbeikam, ein Grosi fragte mich, wohin ich den um Gottes Willen hin will! Nepal! Sie meinte, dass dies ja im Ausland sei! Genau, irgendwo da draussen ;)
Aber relativ schnell merkte ich, dass es gut ist sich kleinere Ziele wie, Venedig, Dubrovnik oder Shkoder zu setzten und dann immer wieder ein grösseres wie, Istanbul, Shiraz, Ashgabat, Dushanbe usw. Dies hat mir super geholfen auch die Motivation immer wieder zu finden wenn sie mal zurückblieb. Jetzt könnte ich noch ein paar Zeilen zur Motivation schreiben, aber ihr wollt bestimmt wissen wie es weiter ging!
Das nächste Ziel hiess also Ho-Chi-Minh City oder auch Saigon genannt.
3 gemütliche Fahrtage plus eine Grenze, ein neues Land, neue Sprache, neues Geld, neue Sitten, neuer Stempel im Pass, neue Kultur...ich bin gespannt! Die letzten zwei Fahrtage in Kambodscha habe ich richtig genossen, dieses Bild von zuwinkenden Menschen, besonders Kindern habe ich mir fest eingeprägt. Es gibt doch immer wieder Tage wo es einem vielleicht "nicht so drum" ist...wenn es einem in Cambodia auf dem Göppel nicht "drum" wäre, dann wird es einem nach spätestens 5 Minuten "drum"! Warum? Eben darum!
Auf jeden Fall haben meine Zuwinkemuskeln an Masse zugelegt ;)
Bei Tante Emma habe ich vor der Grenze noch Frühstück eingekauft. Ich wollte drei kleine Bananen, sie streckte mir drei Portionen Mintshampoo hin! No, Banana please :) unter ihrem Strohdach waren die Bananen eben neben dem Shampoo aufgehängt. Als ich erneut auf die Bananen zeigt, lachte sie und fragte: "Banana okok, shampoo no?". Gib mir jetzt drei Bananen! Auch diese Idee war komplett falsch gewickelt, sie verkaufte sie nur Bundweise, konkret heisst das, ich müsste jetzt 17 Bananen kaufen für ca. 1.50! Was will ich den mit so vielen Bananen? Alle främseln :)
Das Grenzbild zu Vietnam war wie dieses von Thailand nach Cambodia. Ein Casino nach dem Anderen, es ist wie in einer Geisterstadt. Die LED Schriften sind zum Teil kaputt und die Fassaden der Spielhöllen zerfallen vor sich hin. Ich stand vor der Grenze und blickte noch einmal zurück um ein letztes Foto von diesem eindrücklichen Land zu machen und was sehe ich für eine Aufschrift an einem Haus: Good luck! 
Die Ausreise war im Nu über den Tisch, der Herr in Uniform und mit grossem Hut wünschte mir noch ein gute Fahrt. 
Das war also Cambodia! Ein Land, dass ich gerne wieder besuchen möchte...wie soviele andere auch!
 
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Von Teigstrassen bis zu Huehnerkrallen

TV Abend im Schulzimmer...
TV Abend im Schulzimmer...
Einfahrt in Phnom Penh: Für in's Stadtzentrum brauchte ich ca. 1 Stunde, glücklicherweise kam ich in den Feierabendverkehr...ich weiss auch nicht warum aber ich fahre sehr gerne im grössten Chaos. Links und rechts überholende Mopeds, von vorne auf der selben Spur entgegenkommende Mopeds, Trucks und Autos überall!
Würde man dies aus der Vogelperspektive betrachten, kommt mir ein Bild in den Sinn. Früher durfte ich immer mit meiner Grossmutter die Weihnachts "Güetzi" ausstechen, sie sagte immer, ich solle möglichst Platz sparen und z.B. Bei den Zimtsternen mit den Zacken ganz Nahe an den vorher ausgetsochenen Zacken ansetzten. Am Schluss waren da nur noch ganz dünne Teigstrassen zu sehen.
Und genau Das ist es! Ich fahre auf meiner sehr dünnen Spur durch die Stadt, die Zacken sind Hindernisse denen ich blitzschnell ausweichen muss. Vielleicht ist es auch das Gefühl, GANZ auf eine Sache konzentriert zu sein, die Gedanken bündeln sich auf diese dünne Spur und auf nichts Anderes. Den Weg sich probieren einzuprägen ist natürlich Ehrensache.
Bevor ich jeweils in die Stadt fahre schaue ich die detaillierte Karte auf meinem i-Pad an, präge mir alles ein was jedoch meistens nicht funktioniert hehe. Das heisst konkret, ich muss mehrmals anhalten , Vordertasche  öffnen, Position checken und weiterfahren. Oh ich liebe es!! Freue mich schon auf Ho-Chi-Minh City mit 5 Millionen Töffli's!
Jetzt aber wieder zurück nach Phnom Penh. Als ich auf der Brücke über den Mekong fuhr musste ich stoppen. Ich traute meinen Augen nicht, so was habe ich noch nie gesehen. Es wird eine neue, grössere Brücke gebaut, rieeesig, dass sag ich euch! Solch lange Brücken zu bauen sehe ich als grosses Kunstwerk an! Über 30 Minuten hab ich denen zugeschaut und staunte nur. 
Später fand ein hübsches Hostel mit Dachterrasse und Waschmaschine! Während die Wäsche, seit Bangkok wieder einmal gewaschen wird, also von der Maschine ;) gehe ich mit dem Zweirad in die Waschstrasse, der Dreck muss weg! Alle und alles war wieder sauber, ich ging auf's Dach und bestellte mir eine Pizza! Herrlich! Morgen mache ich keinen Strich! 
Daraus wurde nichts, ich habe wieder einmal Karten geschrieben und somit einige Striche. Die Post war auch nicht weit weg und die Dame, welche für die Briefmarken verantwortlich war, gab mir schöne Fischmarken. 30 Marken abgäufern und ich könnte schon wieder eine Pizza vertragen. Da ich für Kambodscha noch sehr viel Zeit hatte,  musste ich ein wenig Planen. Der Plan sah so aus: Auf dem Highway 4 ab in den Südenen nach Sihanoukville zu den Schweizer Auswanderer zu fahren, auf dem Highway 3 wieder zurück nach Phnom Penh und erst dann die Stadt zu besichtigen. Geplant ist schon halb gefahren und am nächsten Morgen ging's los. Gemütliche drei Tage nur geradeaus! 
Bei der Stadtausfahrt habe ich einen Besenverkäufer nach dem Weg gefragt, er zückte den Kugelschreiber aus seiner Hemdtasche und zeichnete den Weg auf seiner Hand ein, jetzt hätte ich noch gerne die Hand! Diese spontane Aktion, seine Hand einfach mal schnell zu bemalen um es mir erklären zu können, DAS sind die Momente die das Reisen mit dem Fahrrad ausmachen. Man trifft auf Menschen und Situationen die man in einem Bus nie erleben würde. Seine Handzeichenung...für mich ganz grosses Kino! 
Bereits um 10.00 Uhr regnete es sehr stark. Bis zu einem gewissen Regenmass kann ich dagegen trotzen doch irgendwann ist genug, wenn die Truck's in einem höllen Tempo an mir mit einem Zentimeterabstand vorfahren und das dreckige Wasser voller Wucht in mein Gesicht spritzt...Dann ist genug! Bei der nächsten Hütte fuhr ich gleich in die offene Stube und die ganze Familie war vor dem Fernseher. Nachdem der Liebesfilm fertig war und es immer noch regnete, zog ich von dannen. Am nächsten Tag zeigte sich die Sonne von ihrer sonnigsten Seite und die immer noch feuchten Kleidern konnten so wieder trocknen.
Das Dauerhupen der Trucks beginnt mich langsam wieder zu nerven...ich muss mir wieder sagen: Das Hupen ist gut! Der Fahrer sagt dir damit: "Hey, du kleines, langsames Zweirad da vorne, ich hab dich gesehen und werde dich in ein paar Sekunden überholen, also mach Platz!". Ja das verlassen der Strasse in Windeseile ist manchmal die einzige Möglichkeit.
Mitten im Nirgendwo war da eine Kaffeebude, fragte mich, ob da wohl überhaupt je ein Bus stoppen würde für Kaffeepause. Ich machte halt und was sich dort abspielte war das reinste Schauspiel. Dort war eine Werkstatt unter freiem Himmel. Als ein grosser, grüner Truck kam waren alle schon parat um in einem enormen Tempo die Schäden zu reparieren. Irgendeine Stange war gebrochen welche neu geschweisst werden musste und der eine Pneu war auch nicht mehr fahrtüchtig. Der Fahrer setzte sich zu mir, trank einen Kaffee und wartete auf seinen Truck mit dem er wieder mit Vollgas und Ohrenbetäubendem Hupen den Highway runterdonnern kann.
Er bezahlte noch meine Coke, klopfte mir auf die Schultern und fuhr davon. Bereits kam der nächste Truckpatient. Ja ich hätte noch lange sitzen bleiben können, doch bevor es eindunkelt musste ich noch was finden für die Nacht. Als es dann bereits dunkel war, weit und breit nur Büsche und Felder waren und die Grillen immer lauter zirpten gab ich nochmals Dampf. Da war einfach nichts! Plötzlich markierten orange, leuchtende Fahnen einen Pfad den Hügel hinauf. Nach ein paar hundert Fahrradschiebemeter erreichte ich ein Kloster.
Die kleinen Mönche zögerten keine Sekunde und rannten zu mir. Der ältere Papamönch kam dazu und bat mir ohne zu fragen das Schulzimmer zum übernachten an. Ja super. Alle waren natürlich neugierig und beobachteten wie ich den ganzen Karsumpel entladete. Und jetzt? Die Mönche gingen zum Gebet und die Familie welche auch hier im Kloster wohnt, zeigte mir was sie hatten: eine einfache Openairküche, ein paar Hühner, ein Moped, ein Fernseher!, Moskitonetzte und Kleider...
Danach wollte sie wissen was ich in meinen Taschen habe: iPad, Telefon, Solarpanel, Kartenmaterial (ja ihr wisst schon was alles sonst noch) und da kam ich mir ein weiteres Mal überladen vor, man bedenke, dass noch eine volle Tasche in Bangkok ruht. Die hatten wirklich nicht viel. Sie gab mir zu deuten, dass ich Duschen könnte wenn ich wolle...was? Duschen? Hier? Sie reichte mir einen Stoffschlauch in den ich mich einwickelte und neben dem Küchenhüttchen richtete sie einen Kübel mit lauwarmem Wasser her.
Unter Beobachtung goss ich mit dem Becher das Wasser über Kopf und Tuch. Also so richtig sauber werde ich dabei nicht, und das Mühsame war, dass ich diesen Knopf im Tuch nicht hinkriegte, somit hielt eine Hand das Tuch und die Andere schöpfte Wasser, gar nicht so einfach!
Aber das Unterhaltungsprogramm glückte und als ich fertig war, zeigte sie mir noch den Seemannsknopf für's Tuch ;)
Kaum umgezogen rufte sie mich in die Küche. Heute sei ein Festtag da ich bei ihnen sei und somit könne ich ein Huhn für das Nachtessen auswählen....Nein, also wegen mir muss sie doch kein Huhn killen. Nichts da, ich solle auf eines zeigen. Mann o mann, die gackern da alle so fröhlich vor sich hin, rennen dem Hahn davon und geniessen es. Nun gut, Hunger hab ich schon... ich setzte mich erstmals auf das Holzbänkli und überlegte auf welches ich denn am meisten Appetit hätte....auf KEINES!!
Eine Entscheidung musste her, und wenn schon denn schon, das fetteste habe ich ausgewählt. Das töten erfolgte durch den 14-jährigen Sohn, er nahm einen Holzstecken und mit voller Wucht, warf er den Stock in Richtung Huhn...daneben, Yes! Gutes Huhn, weiter so! Er schlich sich erneut an und der Stock flieg von neuem in einer höllen Geschwindigkeit zum Gefieder, halb getroffen, uiuiui, jetzt habe ich dann definitiv keinen Appetit mehr auf Huhn. Auf einem Bein und mit halb gebrochenen Flügel probierte Frau Huhn zu fliehen, doch Herr Sohn war natürlich schneller und brätschte noch einmal so Richtig auf den Kopf, jetzt ist's glaub ich tot, oder?
Ja, der Sohn lachte bis zu den Ohren...Essen tot und fertig gespielt für Heute! Im gleichen Zuber wo vorher das Duschwasser war wurde nun das Huhn gerupft und geduscht :) 
Dass sogar die Krallen in die Suppe kommen, habe ich bis anhin nicht gewusst, dort ist ja wirklich nicht mehr viel dran. Wir sassen am Tisch, sie schöpfte mir reichlich Huhn und ich gnagte an den Füssen herum...es war zuwenig schnell, schade, aber gut wars! 
Nach dem Abwasch wollte ich gleich zu Bett, da ich doch ziemlich müde war, ha nichts da, jetzt gibts noch TV zum Dessert und wo stand der TV? Natürlich im Schulzimmer neben meiner Holzbritsche. Sie schauten nicht Nachrichten oder so, nein sie schauten DVD, vier Stück lagen neben dem Player, als der zweite Film fertig war, begriff ich, dass wir alle vier durchrattern lassen.
Um 02.00 Uhr Nachts waren dann die vier Romanzen durch und der kleinste wollte jetzt noch mit den Holzstäbchen spielen. Nein, ich kann nicht mehr und Holzstecken habe ich für Heute auch gesehen, gute Nacht!
Nach einer schwül-heissen Nacht wurde ich um 05.00 geweckt da um 05.30 die Schule beginnt, oh schreck, bin erst gerade eingeschlafen und der kleine war schon wieder mit den Holzstäbchen neben mir, ist der denn nicht müde? Nach einer frittierten Banane war ich parat zur Abfahrt.
Alle Schüler standen um mein Fahrrad und die Mutter, welche ausgezeichnet Huhn zubereiten kann, packte mir noch mehr Bananen in eine Plastiktüte. Als ich ihr was geben wollte, sagte sie nur"no no no!". Einmal mehr durfte ich bei so liebevollen Menschen übernachten und einen winzigen Einblick in ihren Alltag haben. Der eine Lehrer sagte, dass ich bei ihnen jederzeit herzlich willkommen sei...was diese Worte bedeuten können, erfuhr ich erst auf dieser Reise!
Es waren für mich stressige Kilometer bis nach Sihanoukville, das ständige Hupen zerrte an meinen Nerven. Ich fuhr an vier Unfällen vorbei und war froh endlich Sihanoukville erreicht zu haben. Direkt fuhr ich zum Swissgarden. Ein Stück Heimat wartete, juheee. Moni und Peter sind nach Kambodscha ausgewandert und haben hier ein sehr gemütliches Guesthouse. Das Schweizer Fernsehen begleitete sie im DOK "Auf und davon". Am 01.01.2014 kommt auf SRF1: Die Auswanderer ein Jahr danach, schaut doch rein :) oder am besten besucht ihr die Zwei mal, ganz liebe und tolle Menschen...
Was man im Swissgarden alles erlebt und auf wen man trifft koennt ihr im naechsten Blog lesen...der schon bald folgen sollte...wenn Freddy nicht immer drein reden wuerde...ha, immer sind die Anderen schuld ;)
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Tauschgeschaeft: Schweizer Messer gegen Trikot!

Der Tausch des Tages :)
Wie geplant konnten wir pünktlich losfahren, ja der gute Herr hat ja auch eine Schweizer Uhr, dies alleine zwingt ihn schon zur Pünktlichkeit. Wir lösten einen 3 Tagespass für die Tempel... Es gäbe auch 7 Tage!
Schon wenn ich an drei Tage Tempeltour denke wird mir vom Denken her müde. Es ist noch oft so, wenn ich an einen Ort komme, an dem es etwas Kulturelles zu besichtigen gibt, ist dies für mich nicht mehr ein ausschlaggebender Grund an jenem Ort länger zu bleiben. Es interessiert mich schon, aber es ist ebenso spannend irgendwo am Strassenrand zu sitzen und das Leben und die Leute zu beobachten...gibt mir irgendwie viel mehr Einblick in das Land und die Kultur! Auf meinen Strassenkarten ist immer ein rotes Sternchen eingezeichnet wo es etwas zu sehen gibt, z.B. Tempel, Tower und Aussichtspunkte...dort trifft man auch immer auf die Touristen. Bin ja auch eine, eine Fahrradtouristin :)  
Doch was ist z.B mit dem Cafe in der Pampa wo nebenan Lastwagenmechaniker unter der glühenden Sonne in Höchstgeschwindigkeit Reparaturen vornehmen, ein Schauspiel dass sag ich euch! Oder der Coiffeur in dem kleinen Dorf wo in seiner Strohhütte den Kunden noch ohne Spiegel einen frischen Schnitt verpasst oder bei dem kleinen See wo die Fischer abseits der Strasse ihre Netze mit gekonntem Schwung ins Wasser werfen. Habe diese Orte nun mit dem Kugi blau eingezeichnet. Es sind Orte die ich dank dem Fahrrad sehen konnte!
Nun aber zurück zu den Tempeln :) Alleine das Kaufen der Tickets war eine reife Theaterszene. Ja tatsächlich kann man von einem Ticketschalter zig Fotos machen, links der Gouverneur Thongchai mit Helm, in der Mitte der Ticketkontrolleur in Uniform und rechts Thesi mit der Ortliebtasche, ein super Foto, naja das "no smoking" Plakat im Hintergrund ist einiges schärfer als wir drei...Herr Apai hat fokussiert! 
Ankor Wat, wörtlich übersetzt: Himmel auf Erden. Der Anblick dieses riesigen Tempels ist wirklich umwerfend. Der Ankor ist ja überall abgebildet, auf den Geldscheinen sowie auf der Bierdose einfach überall, DER Nationalstolz. Der Tempel ist aus Sandsteinblöcken gebaut, welche aus dem 50km! entfernten heiligen Berg abgebaut wurden und mit Flössern den Fluss hinab bis nach Siem Raep gebracht wurden. Man sagt, dass ca. 300'000 Arbeiter und 6000 Elefanten am Werk waren. Unter der Macht von König Suryavarman II. im Jahre 1113 soll Ankor Wat erbaut worden sein. Also über Ankor Wat könnte man Bücher lesen, mein Geschichtsstunde ist nun zu Ende :)
Beim ersten Tempel hatte Mister Apai die Besichtigung auf eine Stunde limitiert, jaja wenn wir sein ganzes Programm durchmachen dann kann man nicht herum trödeln! Zackigen Schrittes ging er voraus und schon bald war er hinter den Mauern verschwunden. Herr Thongchai fotografierte Stein um Stein...1 Stunde? Bei so vielen Steinen? Zu knapp!! Nach 10 Minuten kam uns Mister Apai entgegen, er hat seine Runde gedreht und wartete mit einer kühlen Cola bei den Fahrrädern. Ich hab's dann auch bald gesehen und nach 90 Minuten war der gute Thongchai immer noch nicht da. Apai ging ihn nun suchen da wir schon arg im Verzug waren. Apai wieder hinter den Mauern, Thongchai kam raus, na bravo, aber ich sag's ja: Bühnenreif, Auf und Abgang klappt schon perfekt!
Als unsere Gruppe von drei Personen eeendlich wieder zusammen war, setzten wir die Tour fort und fort und fort...volle 8 Stunden, das ist anstrengender als ein Fahrtag. Beim Nachtessen wurde dann reichlich bestellt: einmal quer durch die Kambodschanische Küche und Apai trinkt Bier, Thongchai trinkt Tee, Tee sei besser für die Gesundheit, ach so! Als er mit dem Spruch der Gesundheit kam, zündete Apai den Tabak in seiner extra kleinen Holzpfeife an :)
Völlig erschlagen war ich im Bett und stellte ein weiteres Mal innerhalb von 2 Tagen das zweite mal den Wecker. Wecker stellen...seit Monaten nicht mehr gemacht. Auf dem Handy steht dann immer in wieviel Stunden und Minuten es klingeln wird: 6h 24min, oh schreck, aber beim Ankor ist man ja von tausenden von Göttern umgeben, die sollen mir nun einen Powerschlaf schicken!
Gestärkt mit Fruchtsalat ging's los: Tempeltour zum zweiten. Doch beim Eingang an der Ticketkontrolle gab es schon wieder Cabaret.
Der nervöse Mister Apai findet sein Ticket in Hundert Stücke zerrissen in seiner Trikottasche wieder. Er habe gestern noch Handwäsche gemacht und das Ticket völlig vergessen. Bevor wir jedoch Puzzeln und Kleben, versuchte er es mit dem Verständnis des Kontrolleurs. Der hat leider keines und Mister Thongchai ist Puzzeln zu langweilig und kurzerhand ist ein Neues für 40$ gekauft. Er ist total happy mit dem neuen Ticket, strahlte übers ganze Gesicht und nun kann's doch noch losgehen. 
Was soll ich schreiben? Es war ein langer Tag. Hab vieles gesehen, vor allem Tempel und Touristen. Herr Thongchai hat sich mehrmals verlaufen doch stets fand er einen Tempelwächter der ihn mit dem Töffli zu unserem Treffpunkt zurück chauffierte! Als ich mit einem Deutschen Paar ins Gespräch kam, waren sie sehr fasziniert von meiner Reise, sie wollten es kaum wahrhaben :) Sie haben zwei Töchter, welchen sie gleich meine Homepageadresse schickten, damit sie meine Geschichten lesen und sich inspirieren lassen sollen hihi, so herzig :) 
Für einmal habe nun ich die Zeit vergessen und die zwei warteten schon draussen...bei Tee und Bier. Dies war also Tag Nummer zwei und wir sind uns alle einig, dass es nun gut ist. Tempeltag drei wird also offiziell gestrichen. Ankor Wat... ein unbeschreibliches Areal, diese gigantische Grösse hat mich sehr beeindruckt doch es sind wohl eher die kleinen Dinge die mir in Erinnerung bleiben werden...z.B. das Moos, welches sich über tausende von Jahren über die Steine zog oder der kleine Bub der auf den Baum kletterte um Riesen-Käfer zu pflücken oder die junge Frau welche mit dem Beil den ganzen Tag Kokosnüsse für Touristen trinkfertig macht...
Wie jeden Samstagabend gibt Beat Richner ein Konzert im "Kantha Bopha Chlidren's Hospital" in Siem Raep. Der Saal war beinahe voll. Ganz bescheiden sass er mit seinem Cello auf der Bühne und spielte Bach. Er erzählte vom Aufbau der Spitäler und über die Situation der Kinder in Kambodscha. Es war sehr beeindruckend und aufwühlend. Am 30. November 2013 gibt er übrigens ein Konzert im Grossmünster in Zürich. 
So, die zwei Herren fahren Morgen mit dem Bus in die Hauptstadt Phnom Penh. Sie wollten für mich auch gleich ein Ticket lösen haha, aber nein ich habe doch Zeit und freue mich auf die paar Hundert Kilometer. Der Abschied war nicht leicht, hab die zwei ins Herz geschlossen.
Zum Abschied schenkte mir der Gouverneur ein Trikot, ha nicht irgendeines...in seiner Provinz gibt es einen Fahrradclub, dort fährt er natürlich auch an vorderster Front, und solch ein Trikot von dem Club "Trang" hat er mir geschenkt. Zum Glück hatte ich noch ein kleines Schweizer Messer dabei, welches ich ihm schenken konnte, somit machten wir einen Tausch. Er meinte, dass ich immer Herzlich Willkommen sei bei ihnen, dies rührte mich dann doch noch zu Tränen! Bis Heute schreiben mir die zwei regelmässig Mails und fragen ob bei mir alles ok sei :) 
So und jetzt brauche ich noch einen Ruhetag, Schlafen so lange es geht und Blog schreiben...bin ja ziemlich im Verzug...es ist immer so viel los und manchmal habe ich ehrlich gesagt das Gefühl, dass ich mit all den Eindrücken und Erlebnissen ein bisschen überfordert bin.
Voller Motivation und mit neuem Trikot fuhr ich am nächsten Tag ein weiteres Mal los. Und wieder ist es so, kaum sass ich auf dem Rad war ich am zuwinken, das ist einfach unglaublich. Dies probiere ich Zuhause mal aus, ich werde durch Spiez fahren und jedem zuwinken, ha das wird ein Spass werden und ich bin gespannt wie die Leute reagieren :)
Am zweiten Abend war da im Nirgendwo plötzlich ein Guesthouse. Es sah aus wie ein Gespensterhaus, der Balkon war überwuchert von Unkraut, überall hatte es Katzen und ein mächtiges, grosses, verrostetes Gittertor bietet gwundrigen Gästen Eintritt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier je Gäste hat, ausser vielleicht Fahrradfahrer oder Wanderer, doch wer wandert schon auf Kambodschas Highway?! Ganz komisch. Nun gut die junge Frau kam gleich aus dem Haus und begrüsste mich freundlich. Sie zeigte mir das Zimmer im oberen Stock...für 3$ ganz ok, die Toilette funktionierte zwar nicht doch der Ventilator ist mir fast wichtiger und der drehte seine Runden.
Sie sagte gleich, dass ich doch runter kommen soll um ihr ein wenig Gesellschaft zu leisten. Sie kochte frischen Reis und Huhn. Ein Motorrad fuhr gleich per Rampe ins Haus hinein und der Cowboy entlädt zuerst all seine Waffen und zog sein durchschwitztes T-Shirt aus. Mein Blick checkte ein Tatoo nach dem Anderen. Der war voll von Totenköpfen, Drachen, Monstern und sonstigen Zeichen. Mann o mann wo bin ich denn hier gelandet?
Das Essen war beinahe fertig doch zuerst müssen noch die Käfer und Ameisen vom Boden weggewischt werden. So sassen wir zu dritt auf dem Boden und assen ohne grosse Worte das Huhn. Die beiden starrten mich an, ich starrte kurz zurück und ohne den Blick zu weichen biss ich ins saftige Huhn, sie begannen zu lachen und das Eis, respektiv das Huhn war gebrochen :) 
Als der Herr fertig war mit essen setzte er sich vor den TV. Sie erklärte mir, dass es ihr Vater sei und sie hier mit ihm wohne. Sie fühle sich jedoch so einsam und freue sich sehr über mein kommen und ich solle doch noch länger bleiben. Ich fragte sie nach ihrer Arbeit und was sie denn den ganzen Tag über mache. Sie schaue zum Haus und koche für ihren Vater. Es sei ihr aber oft langweilig doch sie könne (evt. dürfe?) nicht in die Stadt um zu arbeiten. Ich hab diese Geschichte noch nicht ganz durchschaut.
In meinem Zimmer mit Gitterstäben vor den Fenstern traute ich das Licht nicht mehr anzumachen. Alleine das summen der Mücken war furchterregend. Auf dem Bett hatten die Viecher wohl gerade einen Unterhaltungsabend.  Eingepackt im Seidenschlafsack versuchte ich alles zu ignorieren und mich auf die Brise des Ventilators zu konzentrieren...der hatte wohl genug von meiner Konzentration und stieg aus. Der Schweiss läuft mir runter und das Einschlafen ist nicht umsetzbar. Ich will nach Hause, sofort, jetzt auf der Stelle! 
Das rattern des Gittertores bringt mich auf andere Gedanken. Ich stand auf und schaute aus dem Fenster. Der Vater fuhr  um 02.00 Uhr Nachts davon, wohin geht der wohl? Als ich wieder ins Bett gehen wollte sah ich weiter drüben auf dem Feld drei schwache Lichter die sich bewegten. Jetzt wird die Nacht doch noch spannend! Wenn ich doch nur ein Fernglas oder noch besser ein Nachtsichtgerät hätte. Ungefähr eine Stunde lang beobachtete ich die Lichter, es waren sehr wahrscheinlich Fischer oder Schlangenfänger oder so was. Hoffentlich wird es bald wieder hell, damit ich weiter kann. 04.00 Uhr, ich hörte ein wenig Musik und wartete auf den Morgen. Wieviele Menschen gibt es wohl die Nachts nicht schlafen können? Und dies vielleicht über Jahre hinweg? Die müssen vieeel Geduld haben, die Nacht kann sehr lang sein ohne Schlaf. 
Schon in der Morgendämmerung habe ich alles bepackt und bin parat. Die 27-jährige Frau schaute mich an und sagte, dass sie traurig sei, weil ich schon wieder gehe. Oh, das tut mir so leid. Ihr Leben scheint mir sehr schwierig zu sein, ich sehe zwar nicht dahinter doch ich habe einfach diesen Eindruck. Sie begleitete mich zur Strasse und winkte noch lange nach...ich hab's im Rückspiegel gesehen. 
Die Temperatur stieg wieder auf 40 Grad und immer öfters machte ich Pause, war müde.  Als ich da wieder in einem Strohhüttchen sass, flippten die beinahe aus. Sofort wurde eine Horde Menschen zusammen getrommelt. Eine Frau drückte mir ein Telefon in die Hand: "Hello?" und am anderen Ende begann es endlos zu quasseln. Kein Wort habe ich verstanden doch alle rundherum hatten was zu lachen. Somit telefonierte ich 5 Minuten mit einer unbekannten Person ohne ein Wort zu verstehen und dies irgendwo auf dem Highway zwischen Siem Raep und Phnom Penh. Ab solchen absurden Situationen kann ich auch nur lachen hihi.
Die letzten 70 Kilometer bis in die Hauptstadt waren ziemlich staubig und sandig. An den Strassenrändern gibt's überall Snackbuden mit frisch gebratenen Spinnen, Vögeln, Maden und Würmern. Die kleinen Schnecken die zuvor im Salzwasser gekocht wurden stehen hoch im Kurs, das sind die Gewinner, sie werden mit Holzstäbchen aus dem Schneckenhaus gepult. Aber nicht dass ich euch nun Ideen für ein Weihnachtsessen gegeben habe?!
5 Kommentare

Radeln mit dem Gouverneur von Thailand...

Die Schildkroete gewinnt jetzt dann einen Preis!!!
Die Schildkroete gewinnt jetzt dann einen Preis!!!
Während an der Grenze der eine Polizist auf mein Fahrrad aufpasst, füllt der Andere drinnen im Häuschen das Visum aus. Schön brav warte ich vor der Glasscheibe und sehe wie sich langsam aber sicher um mich herum eine Pfütze bildet...ja eine durchnässte, tropfende Radlerin sollte man nicht zu lange warten lassen, falls doch, muss die in der Hängematte dösende Putzfrau wieder geweckt werden um das Nass zu trocknen! Im nächsten Häuschen wird ein Foto zur Registration gemacht und jede Fingerbeere eingescannt... Welcome to the Knigdom of Cambodia!
Ein Land, welches überhaupt nicht auf meiner Planung war, umso grösser ist nun die Neugier. Schon bei der Grenze war der Ankor Wat in Miniaturform über die Strasse gebaut. Bei den vorgängigen Länder habe ich Reiseberichte gelesen, mich über Politik, Religion, Geschichte und Strassenzustand informiert. Doch über Kambodscha weiss ich praktisch nichts, doch halt, ich weiss, dass eben dieser riesige Ankor Wat hier steht und das der Schweizer Arzt Beat Richner hier einige Kinderspitäler aufgebaut hat, und den Rest werde ich wohl schon noch herausfinden, jupi ich freue mich auf diesen Monat.  
Es regnete auch in Kambodscha! Vieel Regen Heute! Ich steige ab und überlege mir was ich nun tun soll. Auf der anderen Strassenseite sehe ich ein Hotel, vor mir ein Wegweiser: 152km bis Siem Raep. Soll ich noch ein bisschen weiterfahren? Oder einfach ganz faul gerade hier bleiben? Ich entschied mich für's faul hierbleiben :)
Die gute Mamselle vor dem Eingang des Hotels schaukelte gemütlich in ihrem Schaukelstuhl und lachte übers ganze Gesicht. Es übernachten wohl nicht besonders viele Touristen hier und ihre Freude war gross über meinen Entscheid ein paar Dollars hier zu lassen. Doch als sie die Schildkröte am Fahrrad entdeckte, strahlte sie noch mehr und das schimmernde Dollarzeichen in ihren Augen wandelte sich zu einem wahren funkeln. Mit ihrem brauen Pjiama nahm sie den Schwung des Schaukelstuhls gleich mit und stand im Nu auf ihren wackeligen Beinen und drückte auf dem Hupi rum. Die alte Dame kicherte ein wenig verlegen und die Kröte bekam unzählige Male auf's Dach über.
Dies lockte dann einige Mitarbeiter, den Besenverkäufer von der Strasse und den Koch aus der Küche an. Während ich mein Gepäck mühsam die viel zu enge Treppe hochschleppte, vergnügten die sich da unten mit meinem Hupi...und Morgen wird es dann so sein, dass die Schildkröte von Übelkeit geplagt ist und ich nur langsam und ganz vorsichtig fahren darf...es wird ein langer Tag, mamma mia! 
Das Zimmer war die totale Absteige! Auf der durchgelegenen Matratze krabbelten ein paar Käfer im Kreis herum, durch das Fenster, welches keine Scheibe hatte stieg der Fischgeruch hinein und wanderte bis in die letzte, unterste Ecke in meinem Gepäck. Im Bad waren die Wände grau-braun gefärbt von wachsendem Schimmel. Im Aschenbecher lag eine ausgedrückte Zigarette die nicht ganz zu Ende geraucht wurde und den Blick unters Bett nach allenfalls noch anderen hier hausenden Tieren ersparte ich mir. Nach einer kalten Dusche im schimmelnden Bad freute ich mich auf ein feines Essen auf der Strasse. Gleich links um die Ecke war ein Tischlein deck Dich unter einem gelben Regenschirm mit Ausblick auf den regen Verkehr umhüllt von Abgas.
Wenn man jetzt die ganze Situation mit viel, sehr viel Humor nimmt, kann es durchaus gemütlich sein, alleine eine süssliche Hühnerfleischsuppe mit schwimmenden Ananasstücken zu schlürfen. Und im schimmelnden Zimmer wartet bereits die krabbelnde Truppe auf Gesellschaft. Alles eine Einstellungssache ;) 
Zugegeben in solchen Momenten wünschte ich mir sehnlichst einen Reisepartner, dieses Gefühl kommt sowieso je länger je mehr auf. Heute macht es mir nichts mehr aus, alleine in ein Restaurant zu sitzen, zu bestellen, alleine auf das Essen zu warten, ohne mich ablenken zu müssen, alleine Essen, noch ein bisschen zu sitzen und wieder zu gehen.
Am Anfang hat mich aber genau dies auch Überwindung gekostet. Kommt man, also eben Frau alleine in ein Restaurant und beobachtet die Leute, bemerkt man, wie ihre Blicke nach dem gleich folgenden Herr starren, kommt da aber keiner, starrt man noch offensiver auf Frau! Habe mir angewöhnt auch in die Offensive zu gehen und freundlich zu sagen: "Hello everybody, how are you today?".
Und die Stille wird sofort durch eine Antwort oder ein Lachen gebrochen. Wenn ich mich erinnere, wenn wir Zuhause auswärts essen gehen, zieht sich die Bestellung oft in die Länge haha, Sie: "Was nimmsch Du?", Er: "Hmm, i gloube... i nimme d Späckrösti, u Du?", Sie: "i weiss es no nid, söll i äch das Kaninchenfilet im Kräuter-Brotmantel näh? Dert gäbs drum no gschmorti Brotwizwiebele derzue mmm". Er: "i bstelle afe es Bier!". Sie: "oder sölli äch glich ou die Späckrösti nä, tönt ou  no guet, hmm, cha mi eifach grad nid entscheide, so viu feini Sache stöh uf dere Charte!". Die Serviertochter steht mit dem Blöckli parat, noch schnell blättert man noch eine Seite weiter um auch ja nichts übersehen zu haben und dann Sie: "Also i nimme jetzt gloub doch das Kaninchenfilet, ja". Er: "Für mi d Späckröschti bitte!".
Hier in dieser Strassenküchen in Poipet bin ich keineswegs mit der Bestellung überfordert, es gibt ja auch nur das Eine! Hühnersuppe mit Ananasstücken!
Ich habe gelernt auf das Essen zu warten ohne etwas zu tun oder zu sprechen. Irgendwie habe ich mich auch schon daran gewöhnt und doch freue ich mich jetzt schon gaanz fest in Gesellschaft zu sein. Bis es jedoch so weit ist, geniesse ich das zackige, einfache Bestellen hahaha.
Am nächsten Tag war Freddy schon früh gesattelt, und wir beide waren gespannt auf die Strasse und die Menschen. Zur Strasse: ein relativ grosser Unterschied zu Thailand, zum Teil sehr staubig, sandig und dreckig und zum Teil nahezu perfekter Asphalt sogar mit Leitlinien!
Zu den Menschen: einfach unglaublich! Alle winken einem zu, alt und jung und johlen helloooooo, die Kinder rennen mir teils nach oder springen in die Luft. Um 07.00 Uhr bin ich losgefahren um 12.00 machte ich Mittagspause...ich lachte 5 Stunden nonstopp an Menschen zu oder winkte. Also wenn jemand schlechte Laune hat...dann packt das Fahrrad, und radelt einen Tag in Kambodscha, dann geht es einem wieder gut!
Das ist jetzt kein Witz aber zwischendurch musste ich meine Backen richtig mit Luft füllen, so wie ein Ballongesicht um die Lachmuskeln zu entspannen, das ist mir jetzt doch noch nie passiert, da kann man bestimmt zusehen wie sich Lachfalten bilden und auch bleiben, einfach unglaublich. Ja ich habe beinahe vergessen, dass ich radle, hatte ja ständig was zu tun mit zurückwinken.
Am Nachmittag erblickte ich bei einem Holzhüttchen zwei Tourenvelo und zwei schlafende Herren in Radlerhosen und Trikots in den Hängematten. Ihr Schlaf war wohl nicht sehr tief, da mein ausklappen des Veloständers sie glatt geweckt hat. Zwei Thailänder die von Bangkok aus nach Siem Raep fahren um den Ankor Wat zu besichtigen. Der eine bestellt gleich Reis mit Chicken für mich und meint ich müsse essen damit  wir nachher zusammen weiterfahren können, somit wäre der Windschatten auch länger gegeben pro Person, hää?
Was meint er jetzt genau...fahren die wohl so schnell, dass ich noch eine sofortige Reisenergiebombe brauche? Doch bevor ich Nachfragen konnte döste er bereits wieder in der Matte und ich schaufelte Reis mit Huhn. Er bezahlte dann auch gleich für mich und ihre Fahrtechnik wurde mir erläutert. Exakt alle 5 Kilometer wird der Leader gewechselt und gefahren wird in einem durchschnittlichen Tempo von 17kmh! Huch in was für einem Rennen bin ich den jetzt gelandet?
Ich find's lustig und 17kmh tönt auch ziemlich entspannend, konkret hiess dies, 2 Gänge runterschalten und das fahren im optimalen Windschlauch lässt mich völlig zur Ruhe kommen, da ich praktisch nichts mehr tun muss hehe. Uups, jetzt habe ich vergessen wann die 5km auf meinen bereits gefahrenen beginnen um dann pünktlich zu wechseln, ja der Mister Leader wird's mir dann schon zu merken geben :) 
Schon radelte ich an der Spitze und drückte ein bisschen schneller in die Pedale, bei 23kmh kam dann auch schon die Anweisung von hinten, das Tempo ein wenig runterzuschrauben, oh ja entschuldigung ahahaha! Nach hargenau 5km wird wieder gewechselt und nun habe ich beste Aussicht auf zwei radelnde Füdlis. Ich könnte laut hinauslachen, kann mich kaum beherrschen ;) Was auch seltsam ist, dass der eine so viele Taschen hat und der Andere praktisch nur eine.
Was auch noch zu erwähnen ist, dass wir unzählige Male stoppen um Fotos zu machen, eben ca. alle 5km! So ein Foto zu machen braucht selbstverständlich auch Zeit und meistens ist der Lichteinfall ein paar Meter weiter vorne noch besser. Der Eine wollte, dass der Andere immer Fotos von ihm macht, dieser hatte es aber mit dem Fokussieren nicht so im Griff, sodass der Hintergrund stetig schärfer war als der lachende vor der Linse stehende Thai. Jedes Foto wird 3x gemacht um Zuhause das Beste auslesen zu können. Das mit dem Fokussieren war bei ihm reine Glückssache :) Kaum zu glauben aber wir haben immerhin 101 km geschafft...dass war bestimmt das Windschattenfahren! 
Beim Nachtessen kamen wir endlich ins Gespräch. Der kleine Mister Apai erklärte mir das der grosse Herr der neben mir sitzt eben der Gouverneur der Provinz Trang in Südthailand sei, Mister Thongchai. Mister Apai ist sein persönlicher Begleiter und wohl auch Materialschlepper :) Dafür bezahlt Herr Gouverneur alles, sogar mein Essen!
Die zwei sind ein Superteam und es ist sehr amüsant mit den Beiden. Auch beim Essen, der Eine sehr gepflegt und mit viel Stil stets oben am Tisch sitzend und  der andere noch im Trikot ihm eilend die Speisekarte vorlesend und das erläutern der Daten für den nächsten Radeltag, zum gröööööle!!!
Das ist natürlich auch meine Chance mehr von Thailand zu erfahren. Am meisten erzählte er vom König. Es sei ein sehr guter König und sie hoffen, dass er noch lange Lebe, er sieht ihn regelmässig und er zeigte mir Fotos auf seinem iPad wie er mit ihm beim Nachtessen sitzt. Was er sonst noch alles erzählt hat, wäre viel zu viel um hier niederzuschreiben. Ich fragte ihn ob er schon in der Schweiz gewesen sei. Ja klar, er ging einmal nach Genf um sich eine Uhr zu kaufen :) und er meinte, wenn er ein nächstes Mal in die Schweiz komme ob ich ihm denn was zeigen könnte... Siicher z.B. eine organisierte Pedalofahrt auf dem Thunersee mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4kmh ;)
Das durchdachte Fahrradfahren ging am nächsten Tag so weiter bis nach Siem Raep. Zu dritt werden wir die nächsten zwei Tage mit dem Fahrrad den Ankor Wat erkunden und bestimmt 100erte Fotos mit perfektem Licht und optimaler Fokussierung machen.
Für mich ist dies natürlich super mit diesen Herren...Ist vielleicht auch ein wenig mühsam, zu organisiert, andere Ansichten...aber eben: Alles eine Frage der Einstellung hehe, der morgige Plan: 06.30 Aufstehen, 07.00 Frühstück, 07.30 Abfahrt und Mister Apai hat bereits eine 35km lange Tempelroute zusammengestellt, ja dann Gute Nacht!
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